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Verwerfungen
Die Pathognostik ist vor allem eine Geschichte der Zerwürfnisse.
1996 gründete Rudolf Heinz zusammen mit Christoph Weismüller und anderen den Verein »Psychoanalyse und Philosophie e.V.«. Dieser Verein war und ist Mitglied in der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V. Diese Vernetzung und ein eigener Verlag des Vereins (Peras-Verlag) hätten für Rudolf Heinz günstige Voraussetzungen sein können, für seine Pathognostik mehr Öffentlichkeit zu gewinnen.
Doch 2014 verließ Rudolf Heinz den Verein nach einem Streit mit Christoph Weismüller (der sich in einem Briefwechsel zwischen Christoph Weismüller und Heide Heinz ausgetragen hatte) und gründete mit Ulrich Hermanns die »Assoziation Pathognostik 2014«. Einige folgten ihm und verließen ebenfalls den »Verein«.
2015 zerstörte Rudolf Heinz die »Assoziation Pathognostik 2014«, indem er Ulrich Hermanns bei einer Gruppensitzung unerwartet angriff.
Dabei ging es Rudolf Heinz um Briefe, die Ulrich Hermanns auf der Pathognostik-Website publiziert hatte ( pathognostik.org). Er warf ihm vor, in diesem Briefwechsel mit Thomas Petersen eine pathognostische Deutungsform praktiziert zu haben, die nicht seiner von ihm entwickelten entspräche. Rudolf Heinz bezeichnete die Einlassungen von Ulrich Hermanns als » Kindereien«, was diesen sichtlich verletzte. Rudolf Heinz forderte, dass auf dieser die Pathognostik öffentlich repräsentierenden Website nur Darstellungen der Pathognostik zu finden sein dürfen, die seiner Lehre entsprechen. Ulrich Hermanns versuchte sich zu wehren, doch Rudolf Heinz gab seinen Argumenten keinen Raum, ließ sich auch durch Einsprüche aus der Gruppe nicht aufhalten. Es war eine Art Exekution, die er unerbittlich durchzog. Ulrich Hermanns zog die Konsequenzen und beendete seine Zusammenarbeit mit Rudolf Heinz. Dem Rückzug von Ulrich Hermanns folgten noch einige andere, und heute schäme ich mich dafür, dass ich damals nicht auch die Gruppe aus Solidarität mit Ulrich Hermanns verlassen habe.
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