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Passagen
Pathognostik \
Differenzierung von Körper und Ding
Pathognostisch besteht eine Synchronie zwischen Körper/Selbst und den Dingen, beide Seiten differenzieren sich aneinander. In der Krankheit geht diese Differenz verloren, sie indifferenziert sich in einer Dinginkorporation. Therapieziel ist eine Wiedergewinnung der Differenz bei Bewahrung der in Krankheit gewonnenen Dingerkenntnis.
Differenzierung von Körper/Selbst und Ding
"Entscheidend ist demnach die nicht-kausale Synchronie jeweils des Körper/Selbst-Dingverhältnisses, das, im Krankheitsfall indifferent geworden, seiner Differenz (wieder)zugeführt werden soll; dergestalt aber, daß die zurückgewonnene Differenz die Wertigkeit der pathologisch vorausgegangenen Indifferenz (nicht zuletzt deren Erkenntniswertigkeit) nicht einfach vergißt. Therapie, die nicht auf den Normalgebrauch, vielmehr auf spezifische Gebrauchstravestien abzielen sollte."
Projektskizze für M. Pohlens »Der Fall der Psychoanalyse«; in: Metastasen, 20
Wien: Passagen Verlag. 1995
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