Transsubstantiation legt den Übergang vom Körper zu den Dingen und von den Dingen zum Körper offen, indem sie diese Differenz einebnet, die Abstand haltende Repräsentation aussetzt. Die Dinge werden lebendig und der Körper tot.
"Was also ist Transsubstantiation? Der Abgrund der Rechtfertigung des Dingphantasmas, der Unterwerfung der Erde in progress, der Gottesbeweis (Essenz, die die Existenz mit Notwendigkeit impliziert); in fundamental-onto-logischer Pointierung (produktions-theoretisch): der allentscheidende Moment des Opfertransits, der Todesfuge, als Hominitäts-konstitutive Indifferenzierung der absoluten Differenz: Selbst(cogito-Fleisches)eingabe ins tote Selbstdouble, des Ding-topos, und Selbstrückerstattung dieses Toten in seinen Gegenort zurück. An diesem mittleren durchbrochenen Widerspruchsort (dem des Tauschs in fundamentaler Rücksicht) kommen in der Doppelausrichtung auf Produktion wie auf Konsumtion hin die Dinge gleichermaßen auf wie - ebenso doppeltgerichtet (und immer unter der Prärogative konsumatorischer Polung) - das Selbst."
Transsubstantiation. Über Tausch und Christentum oder: mein großes Tischgebet; in: Pathognostische Studien I, 177
Genealogica Bd. 10. Essen: Die Blaue Eule. 1986
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