Die Metaphysik erscheint als eine Inszenierung von Trennungen und Wiederherstellungen von Einheit: gleichsam wie eine Traumabearbeitung. So liegt es nahe, sie in Beziehung zu setzen mit den menschkonstitutiven Traumata der Geburt, Abstillung, Sauberkeitserziehung, Inzesttabu.
"Trennungstraumata und restitutive Wiedervereinigungen zeichnen das allenthalben realisierte Drama der Metaphysik aus. Archäologisch, wie gehabt, imponieren nach psychoanalytischer Konvention die Trennungsverwundungen von Geburt, Abstillung, Sauberkeitserziehung und ödipalem Inzesttabu."
Zur Archäologie der Gewalt; in: Todesnäherungen, 147
Düsseldorf: Peras Verlag. 2007
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