Gedächtnis als Kompromiss zwischen Koprophagie und Abstoßung der Exkremente. Diese verwandeln sich über die Abwehr der Koprophagie in Dinge.
"In nicht-kausalem Verstande beruht das Erinnerungsgedächtnis mit auf den autotomisierten und zugleich einbehaltenen, kompromißhaft dann, repräsentativ, ersatzkoprophagisch, bei sich behaltenen Exkrementen. Und diese schmählichste aller Privationen verläßlich überkompensiert sich in deren Resurrektion als die Dinge, längst hyperfetischistische Waren, auf ihrem Gipfel martialisch dingzerberstende Rache (genitivus absolutus) der Mutterleibleiche."
Aus meinem Leben. Posteriore Urszenen, 25
Genealogica Bd. 48. Essen: Die Blaue Eule. 2015