Das Mutterleibopfer geht in der Verdauung nicht restlos auf, übrig bleiben die Exkremente als Geheimnisverrat (Gedächtnis). Vor ihrer Wiedereinverleibung rettet die Produktion der Dinge.
"Die Exteriorität des exkrementalen Rests, sie ist das desavouierte Gedächtnis (Geheimnisverrat) des metabolischen Binnenopfers des Mutterleibs, das, unsanktioniert, eben nicht, restlos, aufgeht. Sie erweist sich so als Inbegriff des Seinsmangels (»felix culpa«); und, als solcher, als die schlechthinnige Inszenierung fortgesetzter - mangeltilgender/-rezidivierender (= »schizoider«?) - Produktion; deren Wundermetabasis in Dinglichkeit vor der prämaturen kopro-/nekrophagischen Selbstkadaverisierung, undefinitiv, fürs erste, rettet."
Rückstände. Späte Texteleidensreparationen, 70
Genealogica Bd. 53. Essen: Die Blaue Eule. 2016