Die einzelnen Schlafphasen entsprechen den Inzestformen: Tiefschlaf = Mutter-Sohn-Inzest, Vortraumschlaf = Vater-Sohn-Inzest, Traum = Geschwisterinzest. Wobei der Traum als Repräsentation den inzestuösen Sog vermittelnd auflöst, ohne von ihm zu befreien.
"So nominiert sich, aus der männlich filialen Zentralperspektive, der prekäre Tiefschlafsog (NREM) als Mutter-Sohninzest. Letal, wenn nicht aufgehalten, so, wie mechanisch, übergehend, dem erinnerungsbaren Vortraumschlaf ([N]REM) korrespondent, in die »Homöusie«, den Vater-Sohninzest. Um sich darauf - »Rücksicht auf Darstellbarkeit« - in der Hybridität des, wie kontingenterweise, erinnerbaren Traumschlafs (REM), geschwisterinzestuös, jedoch die anfängliche Mutter-Sohnkontaminierung, konsumtiv entborgen miteinbringend, zu manifestieren."
Somniale und pathologische Nachträglichkeiten; in: Pathognostische Interventionen III, 34
Genealogica Bd. 56. Essen: Die Blaue Eule. 2016