Tote (mütterliche) Weiblichkeit ist der Stoff, aus dem die Dinge bestehen. Produktiv gemacht wird dieser Opferstoff durch die Umwandlung der Mutter in die Tochter.
"In produktiver Rücksicht geht Weiblichkeit, funktional insgesamt, in dinglich transfigurierter Stofflichkeit (hyle) unter: tote Muttermaterie, in die Tochter vermittelnd verwandelt: MutterleibleicheNymphenleiche - Nymphe, halbgeboren, zur göttlichen Opferung, mittels des laboriösen Sohnes, freigegeben. (Mutter, allzeit belauert, wenn nicht schon gefangen, vom Vater, der sich die folgerichtig halbgeborene Tochter homosexualisierend unter den Nagel reißt und die weibliche Opfermasse dem filialen Arbeitsopfer, der Himmelseinheit von Vater und Sohn, übereignet.)"
Hinführung zu einer Psychoanalyse der Sachen (Pathognostik), 58
Düsseldorf: Peras Verlag. 2011
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