Die sogenannte »Arschmahlzeit der Dinge« ist die Voraussetzung für einen intellektuellen Aufschluss der Produktion, vorausgesetzt, sie wird wieder veräußert in Form von Zeichen.
"Freilich ist die Sache mit der analen (Re)inkorporation der toten Dinge kein Gag, vielmehr die gnostische Formel der exklusiven Möglichkeit, überhaupt Intellektualität i.w.S. zu generieren. Emphatisch mag man von Rückaneignung sprechen, gewiß; rückangeeignet aber wird nichts anderes, schlechterdings nichts anderes als der Produktionsinbegriff von Dinglichkeit selber, schier konservativ, und entsprechend nimmt sich die Rückaneignung oder, noch feierlicher bezeichnet, die Aufhebung der Entfremdung, auch aus; was indessen aber keinen Rechtsgrund dafür abgeben sollte, über dies Ganze an nekrophilischer Gefrässigkeit sich – wie anders als moralistisch – herzumachen. (...) Die spirituelle Afterinkorporation stellt sich nicht durch Beschluß, sondern wie von selber her –, die Zeichenquerstände dieser »intellektualen Anschauung«, »produktiven Einbildungskraft« etc. biegen je auch die beidseitige Entropisierung zu Krankheit und Krieg, Tod und Apokalypse des Produktionsinbegriffs in sich selber hinein auflassend »reflexiv« zurück."
Ödipus for ever; in: KAUM. Halbjahresschrift für Pathognostik 2, 56
Wetzlar. Büchse der Pandora. 1986
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