Die Exkremente manifestieren das Scheitern des nutrimentalen Inzests. Dieses Scheitern will der exkrementale Inzest rückgängig machen. Die drohende tödliche Indifferenz löst sich auf in der Herstellung der Dinge, die an die Stelle der Exkremente treten.
"Der exkrementale Inzest - kopro- und, totalisiert, Nekrophagie - prätendiert, endgültig, die assimilierende Vernichtung der sich in den Exkrementen dokumentierenden Differenz, vorgängig also des oralen Inzestversagens, umschlagend ins Menetekel des toten Mutterstoffs, den Strich durch die Rechnung aller Indifferenzapotheose. Rettendes Wunder sodann deren Transfiguration: die Dinge-/Waren-/Waffengeburt, vorläufige Berge rächenden Sprengstoffs, Ubiquität, certe, der Kriegseignung aller Kulturobjektive, externalisiertes Halbehalbe solchen Inzests und seiner reifiziert tötenderen Mutation."
Ausbuchtungen; in: Pathognostische Interventionen III, 186
Genealogica Bd. 20. Essen: Die Blaue Eule. 1990
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