Mythen sind ein Gedächtnis der sich verhüllenden Menschheitsprozesse in Gestalt von aufschließbaren Metaphern.
"Alle mythisch- explanatorische Imagination, und eben gerade nicht nur die testierende, vielmehr auch die monierende, stellt die konkretistische Verdichtung, in diesem Sinne die Metaphorik dessen dar, was allzeit geauftragt unabgeltbar sich verschiebt, verteilt, ausdünnt, verflüchtigt, um sich auf anderen Schauplätzen, unerkannt, von woher stammend, wo genuin zuvor festgemacht, destruktiv zu reakkumulieren."
»Was kostet den Kopf?« Orpheus abermals (und nur ein wenig anders); in: Retro III, 257
Genealogica Bd. 37. Essen: Die Blaue Eule. 2006